Unser Traum vom Haus
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Kampf auf der Zielgeraden
Länge: 00:51:59, Preis: 0.99 €

Bei Susanne und Sven Jensen aus Essen soll die 300 Quadratmeter Fertigvilla der Luxusklasse geliefert und innerhalb von zwei Tagen komplett aufgebaut werden. Das ist sogar für ein Fertighaus eine logistische Meisterleistung, die nur an einer Sache scheitern könnte: am Wetter. Bisher lief bei der Personalleiterin und dem Ingenieur alles glatt, doch ausgerechnet am Aufbautag regnet es in Strömen. Der Bauplatz versinkt im Schlamm, das Montageteam muss immer wieder abbrechen und die empfindlichen Innenwände mit Planen schützen. Susanne und Sven lassen sich die Laune nicht verderben und freuen sich in den kurzen Regenpausen über jedes neue Element, das vom Hänger schwebt. Einen kleinen Knacks bekommt ihr Optimismus jedoch, weil das Richtfest verschoben werden muss.

Thomas und Jessica Greim aus Plauen haben ihr 120 Quadratmeter Nest Stein auf Stein bauen lassen. Nachdem alles gestrichen und tapeziert ist, müssen sie wenige Tage vor dem Umzug noch fast alle Möbel und die neue Küche zusammenschrauben. Thomas hat Glück: Der Kfz Meister "darf" arbeiten gehen, was ihn jedoch nicht davon abhält, seine Frau telefonisch anzutreiben. Jessica ringt nicht nur mit Abblat, Hallarum und den Inbusschlüsseln, sondern auch bei jedem Klingeln zunehmend um Selbstbeherrschung. Auch am Einzugstag bleibt es hektisch: Während die Möbel kommen, wird im Wohnzimmer der Boden verlegt. Und dann hat Jessica noch eine kleine Überraschung, die für die nächsten Jahre so richtig Schwung in die neue Bude bringen wird...

Familie Schlüter aus Amelsbüren bei Münster: Guido, Tanja und Junior Oliver bauen eine 120 Quadratmeter große Doppelhaushälfte ohne Netz und doppelten Boden, also mit fremden Nachbarn und zwei verschiedenen Baufirmen. Die 30 jährige Kauffrau und der 31 jährige Anlageberater haben zunächst Glück: Ihre Nachbarn sind nett und man versteht sich prima. Umso schlimmer sieht es ansonsten aus: Die Baufirmen planen munter aneinander vorbei. Die rechte Bauhälfte weiß nicht genau, was die linke tut. Das Nachbarhaus scheint zwei Meter zu weit hinten auf dem Grundstück und insgesamt zu tief zu stehen. Während es bei Schlüters aber flott und problemlos vorangeht, muss der Nachbar um jeden Baufortschritt betteln. Es zeigt sich, dass Bauen nicht Glückssache ist, sondern in erster Linie von der Wahl des richtigen Unternehmens abhängt...

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