Unser Traum vom Haus
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Haus ohne Türen
Länge: 00:52:00, Preis: 0.99 €

Familie Özkök aus Berlin ist sauer auf ihren Haushersteller, denn sie muss in ein Haus ohne Türen einziehen. Ihre Möbel müssen sie über eine wackelige Bautreppe halsbrecherisch nach oben balancieren. Der Firmenchef liefert statt der bereits bezahlten Hausteile nur Ausreden, dass sich im Rundbohlenblockhaus die Balken biegen. Seit vier Wochen hat er sich nicht mehr auf der Baustelle sehen lassen. Heute am Umzugstag will er nun endlich weitermachen. Bauherr und Tischler Ali hat sich schon vorbereitet und möchte ein ernstes Wort mit ihm reden. Im ganzen Haus stimmen auch Maße nicht, was immer wieder zu Problemen geführt hat. Schon beim Aufbau stellte sich heraus, dass das Haus in der Praxis offenbar zwölf Zentimeter länger ist als auf der Zeichnung. Aber der "Chef" lässt wieder auf sich warten.

Auch bei den Grimms aus Lünen ziehen in dieser Folge dunkle Wolken auf: Nach einem gelungenen Richtfest gehen alle mit Schwung an den Innenausbau. Beim Dämmen zeigt sich, dass beide Töchter nicht unterzukriegen sind und sich weder von ihrem übergenauen Vater noch von der juckenden Mineralwolle die Laune verderben lassen. Aber dann kommt es knüppeldick: André und Katrin haben hier und da ein paar Extras eingebaut und plötzlich ist am Ende der Finanzierung noch reichlich Haus nicht fertig. Der Lagerist muss bis zum klärenden Gespräch mit der Bank einen Baustopp einlegen.

Mit solchen Problemen hat das Ehepaar Jensen nichts am Hut. Der selbstständige Ingenieur Sven und die Personalleiterin Susanne lassen bauen: Ihre 300-Quadratmeter-Villa in Fertigbauweise wird langsam wohnlich. Jedes Detail ist auf die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse der beiden abgestimmt. Einen Teil des Hauses wird Sven als Firmensitz nutzen. Zum ersten Mal richtig ins Schwitzen kommen die beiden beim Umzug: Sie wohnten vorher schon in einem geräumigen Haus und das Kistenpacken will kein Ende nehmen. Aber noch schlimmer ist, dass der ganze Plunder Stunden später das schöne neue, geräumige Haus zustellt.

Die Sekretärin Tanja und der Business Consultant Alexander tauschen für die nächsten Monate ihre Schreibtische mit der Baustelle in Kerpen bei Köln. Sie haben sich einen Bausatz gekauft, aus dem sie nun unter fachkundiger Anleitung ein 160-Quadratmeter-Passivhaus komplett selber zusammensetzen wollen. Die hohlen Styroporsteine sehen aus wie Lego und so werden sie auch ineinandergesetzt - mit Gefühl, denn der Werkstoff ist höchst empfindlich. Das Erdgeschoss steht flott, aber dann müssen sämtliche Hohlräume mit Beton vollgepumpt werden und das geht richtig auf die Knochen.

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